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World Drowning Prevention Day: Präventionsmaßnahmen gegen das Ertrinken 

Heute, am 25.7., ist der internationale von der UN ins Leben gerufene "World Drowning Prevention Day. Alleine in Österreich ertrinken jährlich 40 bis 50 Menschen. Besonders betroffen sind Kinder, aber auch Erwachsene unterschätzen die Gefahr im Wasser oft. Um mehr Bewusstsein für die Gefahr des Ertrinkens zu wecken, veranstalteten wir gestern zahlreiche Aktivitäten mit Infoständen und Vorführungen. 

„Zwei Worte zur Sicherheit im Wasser: NIE ALLEIN",  so Obmann Wolfgang Zottl von der Samariter-Wasserrettung. „Das gilt nicht nur für Kinder, die am und im Wasser nie alleine gelassen werden dürfen, sondern auch für Erwachsene. Wenn man sich im Wasser nicht wohl fühlt, ist es lebenswichtig, dass jemand die hilfsbedürftige Person über Wasser hält und gegebenenfalls ans Ufer bringt. Wenn das nicht der Fall ist, kann diese Person rasch untergehen und sterben. Natürlich gelten auch alle anderen Baderegeln weiter, aber mit der Einhaltung des Grundsatzes 'nicht allein' könnten viele Menschen vor dem Ertrinken gerettet werden", so Zottl. 

Infostände, Vorführungen, Schwimmübungen mit Publikum 

Mit Infoständen, Quiz-Verlosungen, Malaktionen für Kinder, Erste-Hilfe-Übungen, Zielschießen, Vorführungen im Wasser und Übungen mit Publikum im Wasser sorgte der Samariterbund an zahlreichen Standorten in Wien, Niederösterreich und Oberösterreich für Aufmerksamkeit für das wichtige Thema Sicherheit im Wasser. Die ehrenamtlichen Samariter*innen klärten auch über Präventionsmaßnahmen auf und informierten über Schwimmkurse. Im Hafen Donaumarina konnte das Publikum das Rettungsboot des Samariterbund Wiens besichtigen, bei Rettungsübungen zusehen und im Einsatzboot mitfahren. Im Rahmen der Veranstaltungen wurden auch Schwimmprüfungen abgelegt.  

Ertrinken zweithäufigste Todesursache bei Kindern  

Leider können mehr und mehr Kinder nicht schwimmen. Die CoV-Pandemie hat dazu geführt, dass der Schwimmunterricht oft nicht stattfand. Landesweit können rund 160.000 Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre nicht schwimmen – davon mehr als 130.000 im Alter bis neun Jahre. „Jedes 10. Kind im schwimmfähigen Alter kann gar nicht schwimmen – Corona hat diese Situation noch verschärft. Wir appellieren an alle Eltern, ihren Kindern eine Schwimmausbildung zu ermöglichen. Sie kann nicht nur Leben retten, sondern macht auch noch Spaß und ist gesund!", erklärt Wolfgang Zottl.  

Zahl der Nichtschwimmer*innen steigt! 

Eine KFV-Studie zeigt, dass Eltern die Schwimmkenntnisse ihrer Kinder tendenziell überschätzen. Die Studie zeigt darüber hinaus, dass rund acht Prozent der Österreicher*innen ab einem Alter von fünf Jahren nicht schwimmen können. Das sind knapp 700.000 Personen in allen Altersklassen. Jeder 5. schätzt die eigenen Schwimm-Skills als (sehr) unsicher bis mittelmäßig ein und 69 Prozent bezeichnen sich dagegen selbst als (sehr) sichere Schwimmer. Gerade für Kinder ist das Erlernen von Schwimmfähigkeiten besonders wichtig, um Unfälle vorzubeugen. Ertrinken zählt bei Kindern zur zweithäufigsten tödlichen Unfallursache.  

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