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Hitzewelle führt zu mehr Rettungseinsätzen

Samariterbund registriert deutlich mehr hitzebedingte Notrufe

 

Sanitäter versorgt Frau nach Kreislaufkollaps

In Österreich ist weiter mit hochsommerlichen Temperaturen zu rechnen. Und die anhaltende Hitze ist eine Herausforderung für den Körper, die man nicht unterschätzen darf. Schon in den vergangenen Tagen kam es laut Michael Berger, Leiter Rettungs- und Krankentransporte beim Samariterbund Wien, vermehrt zu Einsätzen, die auf das heiße Wetter zurückzuführen sind. „An Tagen mit extremer Hitze erhöht sich das Einsatzaufkommen um bis zu 20%. Zu den typischen Notfällen im Sommer zählen zum Beispiel durch Flüssigkeitsverlust ausgelöste Hitzekrämpfe, Hitzestau und Kreislaufkollaps.“ Vor allem ältere Menschen, Säuglinge, Kleinkinder, chronisch kranke Patienten, schwangere Frauen oder auch Personen, die im Freien arbeiten müssen, haben bei Temperaturen jenseits der 30 Grad oft mit Problemen zu kämpfen. „Auf die leichte Schulter sollte die Hitze aber niemand nehmen!“, warnt Jürgen Grassl, Bundesschulungsleiter des Samariterbundes: „Ich rate bei dieser Wetterlage jedem, auch der sportlichsten Person, anstrengende körperliche Tätigkeiten in die Morgen- oder Abendstunden zu verlegen.“

Ausreichend Trinken ist das A und O

Das Wichtigste sei es aber, genügend zu trinken, weiß Jürgen Grassl: „Unser Körper verliert durch das Schwitzen viel Flüssigkeit – deswegen sollte man bei Hitze viel trinken, mindestens 3 Liter am Tag. Zu empfehlen sind Leitungswasser, Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte“. Achtung! Besonders ältere Menschen verspüren oft weniger Durst und vergessen dadurch auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr. „Motivieren Sie ältere Menschen, aber auch Kinder, zum Trinken und kontaktieren Sie alleinstehende Personen regelmäßig“, appelliert Grassl. Übrigens: Getränke, die Alkohol, Zucker oder Koffein beinhalten, sollten vermieden werden. Zusätzlich empfiehlt der Experte an Hitzetagen auf eine leichte Ernährung umzusteigen.

Mit kühlem Kopf durch die heißen Tage

Wer kann, sollte sich tagsüber im Schatten oder in abgedunkelten Räumen aufhalten. Bei dringend notwendigen Tätigkeiten im Freien ist auf Sonnenschutz, Kopfbedeckung und luftige Kleidung, am besten aus Baumwolle, zu achten. „Besonders Kinder sollten auch im Wasser eine Kopfbedeckung tragen, um die Gefahr eines Sonnenstichs zu vermindern“, rät der Samariter. Auf gar keinen Fall dürfen Kinder oder Tiere z. B. während des Einkaufens in einem Auto zurückgelassen werden – auch nicht im Schatten bei leicht geöffnetem Fenster. Ein parkendes Auto heizt sich bei 30 Grad Außentemperatur innerhalb nur weniger Minuten auf bis zu 70 Grad auf!

Achten Sie auf Ihre Mitmenschen

„Hitzewellen sind für vulnerable Personen eine ganz besonders große Herausforderung. Achten Sie daher bitte nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf Kinder und ältere Menschen in Ihrem Umfeld. Und zögern Sie nicht, bei kritischen Anzeichen unter der Nummer 144 einen Notruf abzusetzen!“, so Jürgen Grassl abschließend.   

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