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Samariterbund: Erfolgreiche soziale Mission in 2022

Trotz Belastungen durch Pandemie, Ukraine-Krieg und Kampf gegen die Teuerung ziehen die Samariter*innen eine positive Bilanz.

Im PKZ Drassburg wird für Abwechslung im Alltag der Bewohner*innen gesorgt. (Foto: Samariterbund)

Im Pflegekompetenzzentrum Draßburg wird für Abwechslung im Alltag der Bewohner*innen gesorgt. (Foto: Samariterbund)

Beim Samariterbund dokumentieren die Zahlen, Daten und Fakten in der Bilanz von 2022 ein erfreuliches Wachstum: mit deutlich mehr Mitarbeiter*innen, Mitgliedern und Zivildienstleistenden. Vom Rettungswesen, Krankentransport und den Sanitätsdiensten bis hin zu den Pflegeservices, sozialen Diensten und Schulungen wurde im vergangenen Jahr das volle Leistungsspektrum geboten.

Insgesamt haben österreichweit 895 Samariterbund-Fahrzeuge im Einsatz circa 16,5 Mio. Kilometer zurückgelegt – das entspricht einer Länge von mehr als 400 Erdumrundungen. 3.724 hauptamtliche (statt davor 2.137) und 8.459 ehrenamtliche (statt 6.965) Samariter*innen waren von Januar bis Dezember 2022 im Einsatz. Auch die Zahl der Zivildiener ist auf 1.860 angewachsen.

Die extreme Teuerung erschwert die soziale Mission: Neben dem Treibstoff für den Fuhrpark macht sich das auch bei Strom, Gas und den Nahrungsmitteln bemerkbar. Ob Pflege, Wohnungslosenhilfe, Sozialmärkte, Flüchtlingsbetreuung oder Essen auf Rädern - überall ist man mit steigenden Preisen konfrontiert.

Wichtige Sozialmärkte

Aufgrund der Inflation gibt es mehr armutsgefährdete Menschen in Österreich. Besonders anschaulich wird das bei einem Blick in die Sozialmärkte, in denen Menschen mit geringem Einkommen zu äußerst günstigen Preisen Nahrungsmittel und Artikel des Alltags erwerben und ihr Haushaltsbudget dadurch entlasten. Die Zahl der Samariterbund-Sozialmarkt-Kund*innen hat sich in den vergangenen Monaten um fast 40 Prozent erhöht.

Neues bietet der Samariterbund seit heuer in Mattersburg und Neusiedl im Burgenland – eine sehr günstige Shopping-Alternative für Eltern: Die SamLa kids-Geschäfte führen ein großes Second-Hand-Sortiment und sind auf diverse Kindersachen spezialisiert. In diesen Läden findet man modische Kleidung und Schuhe sowie Jacken, Hauben, Spielzeug und allerlei weitere Utensilien, die von Kindern gebraucht werden.

Starker Fokus auf der Pflege

Mit der bundesweiten Kampagne #samaritergepflegt hat der Samariterbund im vergangenen Jahr die Öffentlichkeit für den Bereich der Pflege sensibilisiert. Die dringende Umsetzung der Pflegereform wird im Jahr 2023 vor allem eines benötigen: mehr Personal. Dafür ist es wichtig, den Pflegeberuf aufzuwerten und attraktiv zu machen. Dieser Beruf ist eine eigenständige Profession, die Qualifikation, Wissen und vielfältige Kompetenzen erfordert.

Der Samariterbund betreibt acht Pflegekompetenzzentren im Burgenland und eines in der Steiermark. Drei weitere sind in Bau. Darüber hinaus gibt es im Portfolio Tageszentren, betreubare Wohnungen, mobile Pflege, Senior*innen-WGs, 24-Stunden-Betreuung, Essen auf Rädern und Notrufsysteme.

Erfolgreiche Samariter-Wunschfahrt

Seit 2017 gibt es die Wunschfahrt des Samariterbundes, die Menschen in ihrer letzten Lebensphase Wünsche erfüllt und schwerkranke Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu ihrem Sehnsuchtsort begleitet. Bisher sind 138 Ausflüge organisiert und dabei fast 80.000 km in Österreich zurückgelegt worden.

Ein Team von 184 ehrenamtlichen Wunscherfüller*innen, die neben einer medizinischen oder pflegerischen Ausbildung speziell für die Wunschfahrt geschult worden sind, steht zur Verfügung. Sowohl für den Fahrgast als auch für seine Begleitperson entstehen keine Kosten. Die Samariter-Wunschfahrt wird durch Spenden, Sponsoring und ehrenamtliche Mitarbeit ermöglicht.

Krieg in der Ukraine

Es ist eine große logistische Herausforderung, die Kriegsflüchtlinge mit dem Notwendigsten zu versorgen. In Österreich werden vom Samariterbund in der Hauptsache Frauen und Kinder in speziellen Unterkünften betreut. In einem neuen Service-Center gibt es Sozialberatung, Information und Beratung zu Fragen des Alltags in Österreich.

Aktuell koordiniert der Samariterbund in der Ukraine zwei Nachbar in Not-Einrichtungen, in denen Frauen mit Kindern Schutz im eigenen Land suchen. Unterstützt wird das Projekt vom Samariterbund Ukraine (SSU) und dem Humanitarian Aid and Developmente Centre (HADC).

Internationale Solidarität

Auch während der Krise vergisst der Samariterbund nicht auf die Menschen, die wegen kriegerischer Konflikte, Naturkatastrophen oder auch klimatischer Veränderungen in ihren Heimatländern mit sehr harten Lebensbedingungen zu kämpfen haben. Die soziale Mission des Samariterbundes mitzutragen bedeutet, Zusammenhalt zu schaffen und Solidarität zu leben.

Bitte unterstützen Sie den Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs mit einer Spende:

IBAN: AT04 1200 0513 8891 4144
BIC: BKAUATWW
Link zum Online-Spenden: https://www.samariterbund.net/spende

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