Verbesserte Lebensgrundlagen im kenianisch-äthiopischen Grenzgebiet

Das Projekt zielt auf die Verbesserung der Lebensgrundlagen der Bevölkerung an der kenianisch-äthiopischen Grenze ab und will dadurch das friedliche Zusammenleben der Ethnien in der Region (Borana auf der äthiopischen, Gabra auf der kenianischen Seite) fördern. Dies soll durch die Bildung bzw. Stärkung von Frauengruppen und Kooperativen, durch bessere Handelsverbindungen zwischen den Gruppen und anwaltschaftliche Aktivitäten auf der Ebene der Lokalregierungen geschehen.

Projekt auf einen Blick:

  • Projektstandort: Dire District (Äthiopien) und Chalbi District (Kenia)
  • Zielgruppe: 240 Haushalte (ca. 1.440 Personen in Äthiopien) 200 Haushalte (ca. 1.220 Personen in Kenia)

Das Projektgebiet ist der Dire District im Süden Äthiopiens sowie der Chalbi District im Norden Kenias; beide sind durch extreme Trockenheit, Wassermangel und zunehmende Desertifikation gekennzeichnet. Auf beiden Seiten der Grenze sind Kamel- und Ziegenherden die einzige Lebensgrundlage, um die in Dürrezeiten immer wieder teils bewaffnete Konflikte entstehen. Das Projekt will dem entgegenwirken, indem es die Menschen dazu befähigt, neben der Aufzucht von Kamelen oder Ziegen auch anderen einkommensschaffenden Aktivitäten nachzugehen und Handel zu betreiben. Zu diesem Zweck bekommen die Kooperativen ein kleines Startkapital.

Grundlegend für den Projekterfolg ist der Austausch sowohl der ProjektmitarbeiterInnen auf beiden Seiten der Grenze als auch der Mitglieder der Gruppen/Kooperativen. Sie sollen voneinander lernen und profitieren. Es sind diverse Meetings auf beiden Seiten geplant, um sowohl den zwischenmenschlichen als auch den wirtschaftlichen Austausch zu fördern, was zugleich hilft ethnische Spannungen zu entschärfen.
Projektaktivitäten:

  • Bildung von Frauengruppen und Kooperativen
  • Austausch von ProjektmitarbeiterInnen auf beiden Seiten der Grenze als auch der Mitglieder der Gruppen bzw. Kooperativen

Der Samariterbund ist Partner im Projekt, das gemeinsam mit „Amina-Aktiv“ für Menschen in Not umgesetzt wird. Das Projekt wird mit Mitteln aus der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gefördert.

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