Beim Samariterbund Burgenland fand am Samstag, dem 15. November 2025, ein bedeutender Meilenstein für die präklinische Notfallmedizin statt: Die erste Prüfung zur besonderen Notfallkompetenz Intubation und Beatmung (NKI). Diese Ausbildung stellt die höchste Stufe im Rahmen der Notfallsanitäter-Qualifikationen dar und erweitert die Kompetenzen im Bereich der erweiterten Atemwegssicherung.
Der im Juni 2025 gestartete Kurs umfasste intensive theoretische Einheiten, ein 80-stündiges Klinikpraktikum sowie umfangreiche Trainings. Insgesamt 15 Teilnehmer:innen aus mehreren Bundesländern schlossen die Ausbildung ab. Acht der Prüflinge kamen aus dem Burgenland, sieben aus anderen Bundesländern – vertreten waren sowohl der Samariterbund als auch das Rote Kreuz.
Anerkennung für herausragende Leistungen und Bedeutung der Ausbildung
Die Abschlussprüfung erfolgte unter der Aufsicht einer fachkundigen Prüfungskommission sowie des Bundeschefarztes des Samariterbundes, Prof. Dr. Michael Gruska, der betonte „Die heute gezeigten Leistungen der Notfallsanitäter:innen haben eindrucksvoll bewiesen, wie kompetent und engagiert unsere Teams arbeiten. Ihr Einsatz ist entscheidend für eine optimale Versorgung unserer Notfallpatient:innen.“ Auch Gerald Fitz, Geschäftsführer des Samariterbundes Burgenland, würdigte die Bedeutung dieser Ausbildungsstufe: „Hervorragend ausgebildete Notfallsanitäter:innen sind essenziell für die bestmögliche Patientenversorgung. Es freut uns, dass im Burgenland nun die höchste Ausbildungsstufe angestrebt und gefördert wird.“
Der Samariterbund Burgenland sieht die erfolgreiche Durchführung des ersten NKI-Kurses als wichtigen Schritt in Richtung moderner, kompetenzbasierter Notfallmedizin. Die Prüflinge zeigten bei der praktischen und theoretischen Prüfung ein hohes Maß an Fachwissen, Übungssicherheit und Verantwortungsbewusstsein. Mit Abschluss des Kurses stehen nun sowohl dem Burgenland als auch den beteiligten Bundesländern hervorragend ausgebildete Notfallsanitäter:innen mit der besonderen Notfallkompetenz Intubation und Beatmung zur Verfügung. Damit wurde ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung der rettungsdienstlichen Versorgung geleistet