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Hochwasserübung in drei Bundesländern

Auch der Samariterbund NÖ war Teil der größten Hochwasserübung der Geschichte, Annahme war ein Hochwasser größer als jenes aus dem Jahre 2013. Mehr als 1.000 Einsatzkräfte und 130 Schauspieler waren am Freitag in Niederösterreich, als auch in Wien und Oberösterreich Teil dieser groß angelegten Übung.


Die Vorbereitungsarbeiten für dieses umfangreiche Unterfangen dauerten etwa ein Jahr - Erfahrungen vergangener Ereignisse wurden in die Planung eingearbeitet. Die Übung lief über eine Strecke von 300 Kilometern entlang der Donau und wurde als Stabsrahmenübung (Mischform) mit Echteinlagen durchgeführt. Beübt wurde die zielgerichtete Zusammenarbeit zwischen den Einsatzorganisationen, Gebietskörperschaften sowie anderen teilnehmenden Institutionen (z.B. Infrastrukturbetreibern).

Ziele der Übung waren eine realistische Simulation des Ereignisses, Überprüfung der Kommunikationswege und die praxisnahe Anwendung sowie mögliche Modifizierung bestehender Katastrophenschutzpläne.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bürgermeister Michael Ludwig sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Einsatz- und Blaulichtorganisationen informierten im Zuge einer Pressekonferenz in der alten Schiffswerft Korneuburg über die länderübergreifende Katastrophenschutzübung.

Unsere Organisation war mit dem Landesführungsstab, als Teil der Übungsleitung und mit Verbindungsoffizieren beim Übungsstab NÖ sowie der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten vertreten. Der Präsident des Samariterbundes Niederösterreich Abg. z. NR a.D. Otto Pendl sowie Landesgeschäftsführer Ralph Ebhart vertraten den ASBÖ bei der Pressekonferenz in Korneuburg.

Auch die Einbindung sozialer Medien spielt bei Großschadens- oder Katastrophenereignissen eine immer größere Rolle - beim Donauhochwasser 2013 gab es diesbezüglich Probleme wegen Falschmeldungen. Deshalb wurden bei der aktuellen Übung in den Führungsstäben auch IT-Spezialisten eingesetzt, um entsprechende Kanäle zu erfassen und selbst Informationen "real und wahrheitsgetreu" wiedergeben und kommunizieren zu können.