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Moonshine – für den Ernstfall gerüstet

Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs führte im Großraum Linz die Bundeskatastrophenübung „Moonshine 2014“ durch.


Orkanartige Stürme, heftige Niederschläge und weiträumige Stromausfälle – das war die Ausgangslage für die Bundeskatastrophenübung „Moonshine“ im Oktober. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte aus ganz Österreich 60 Szenarien bewältigen. In Alkoven und Feldkirchen wurden zwei basismedizinische Camps zur Versorgung von mehr als 300 Verletzten aufgeschlagen. An vier Tagen wurde für den Ernstfall geübt. Besondere Herausforderungen für die Einsatzkräfte stellten Übungsszenarien, wie ein Flugzeugabsturz mit vielen Schwerverletzten, die Kollision zweier Schiffe auf der Donau und eine Massenkarambolage auf einer vielbefahrenen Bundesstraße dar. 

 

Neben den 150 Einsatzkräften des Samariterbunds und spezialisierten nationalen Hilfseinheiten des ASBÖ, welche aus ganz Österreich angereist waren, nahmen an der  Übung mehrere Bezirksfeuerwehren, Kräfte des Bundesheeres, der Österreichischen Rettungshundebrigade und des Oberösterreichischen Roten Kreuzes teil. Neu ausgebildete Führungskräfte der Ebenen Gruppenleiter und Bereichsleiter haben hier auch ihre Abschlussübung absolviert. Die ÜbungsteilnehmerInnen der Bundeskatastrophenübung Moonshine 2014 lösten die gestellten Aufgaben und Szenarien mit Bravour und sind somit für den Ernstfall vorbereiten.