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Samariterbund übt Wasser-Aufbereitung für den Ernstfall

Am 27. September haben SpezialistInnen des Samariterbundes aus ganz Österreich in St. Veit an der Gölsen für den Ernstfall geübt. Mit im Gepäck war eine Anlage zur Trinkwasseraufbereitung.


Der Bürgermeisters der Gemeinde St. Veit, Johann Gastegger, testete persönlich die Qualität des Trinkwassers aus der Aufbereitungsanlage des Samariterbundes.

Das SA-RRT (Samaritan Austria – Rapid Response Team) des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs führte am Samstag den 27. September die zweite Übung für nationale und internationale Katastropheneinsätze in diesem Jahr durch. In der Gemeinde St.Veit an der Gölsen wurde die große Trinkwasser-Aufbereitungsanlage des Samariterbundes mit Wasser aus der Gölsen für den Ernstfall getestet. Das Gerät stellt mittels Umkehrosmose aus ungenießbarem Wasser hochreines Trinkwasser her. Die freiwilligen Mitglieder des SA-RRT konnten ihre Expertise im Bereich des Rohwasserkreislaufes und des Betriebes der Aufbereitsungsanlage vertiefen. Erich Schachner vom Samariterbund St. Veit: "im Katastrophenfall ist es wichtig, sauberes Trinkwasser zur Verfügung zu haben. Unsere TWA kann pro Stunde 1.600 Liter Trinkwasser erzeugen. Alles was sie dafür benötigt ist Strom. Chemie kommt dabei keine zum Einsatz".

Ein besonderes Ereignis war der Besuch des Bürgermeisters der Gemeinde St. Veit, Johann Gastegger, sowie des Katastrophenreferenten und des Wasserverbandes aus dem Gölsental. Der Bürgermeister teste höchstpersönlich die Qualität und den Geschmack des hergestellten Trinkwassers.  Auch Vertreter der Feuerwehr Wiesenfeld und St.Veit/Gölsen besuchten die Trinkwasseraufbereitungsübung und waren ebenfalls begeistert von der Trinkwasseraufbereitungstechnik des Samariterbundes. Danke für die Unterstützung der Samariterbund Gruppe St.Veit an der Gölsen.