Beim SAM.I.-Contest, der von 22. bis 26. Juli stattfindet, treffen sich junge Samariter:innen aus zwölf Ländern, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Teams aus Frankreich, Lettland, Rumänien, Malta, Ungarn und vielen weiteren Nationen – sogar Gäste aus Schottland – sind nach Oggau gekommen, um sich in einem spannenden Wettbewerb zu messen.
Die Teams bestehen aus drei bis fünf jungen Samariter:innen und absolvieren zwölf realitätsnahe Einsatzstationen. Ob Scooter- oder Fahrradunfall, Kreislaufschwäche, Forstunfall, Sturz vom Hochstand, allergische Reaktion nach einem Bienenstich oder Badeunfall: Jede Situation verlangt schnelles Handeln, fundiertes Wissen und perfekte Teamarbeit.
Bewertet werden die Leistungen von erfahrenen Lehrsanitäter:innen. Für besonders realistische Szenarien sorgen engagierte Figurant – viele davon burgenländische Pensionist:innen, die mit großem Einsatz die Verletzten darstellen.
„Der Bewerb zeigt eindrucksvoll, wie engagiert, kompetent und motiviert unsere jungen Samariter:innen sind. Neben fachlichem Können entstehen hier internationale Freundschaften und ein starkes Miteinander über Ländergrenzen hinweg. Genau diese Gemeinschaft macht unsere Bewegung aus“, betont der stellvertretende Bundesgeschäftsführer Wolfgang Dihanits.
Alle Kinder und Jugendlichen sind in Gruppen des Samariterbundes aktiv und trainieren regelmäßig ihre Erste-Hilfe-Kompetenzen. Der SAM.I-Contest, der alle zwei Jahre stattfindet, ist der Höhepunkt ihrer Ausbildung – und zeigt eindrucksvoll, wie viel Engagement, Verantwortung und Teamgeist in der nächsten Generation stecken.