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Das war der 9. Wiener Töchtertag!

Unter dem Motto 'Neue Perspektiven für Mädchen in der Berufswelt' hatten am 22. April Mädchen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren die Möglichkeit, Berufe abseits der gängigen Klischees kennenzulernen.


Nach einem Begrüßungsfrühstück erzählte Julia Schuh als langjähriges Mitglied der Samariterjugend von den vielen gemeinsamen Aktivitäten und Ausflügen der Samariterjugend.

 

Anschließend besuchten die Mädchen insgesamt 3 Workshops: Im Workshop der Katastrophenhilfe mit Peter Erdle und Marlene Koch übten sie in der Praxis Knoten herzustellen, die im Notfall schnell geknüpft sind, und doch hundertprozentig halten.

 

Bei Hermine Freitag und und Sylvia Raffetseder wurde in Rollenspielen aktiv Erste Hilfe trainiert. Von der stabilen Seitenlage bis hin zur richtigen Abnahme eines Motorradhelms wurden lebensrettende Sofortmaßnahmen realistisch nachgespielt.

 

Der Unterschied zwischen einem Krankentransport- und einem Notarztwagen wurde anschaulich von Elisabeth Zwingraf und Jochen Platt erklärt. In der Schaufeltrage wurde probegelegen, Halskrausen und Beatmungsmasken wurden angelegt, Blutdruck gemessen, EKG und Blutzuckergeräte getestet.

 

Nach einer Pause mit Pizza und Fruchtsäften stürmten die Rettungshunde den Saal und eroberten sofort sämtliche Töchterherzen. Beim Abschlussquiz gab es für alle Teilnehmerinnen ein eindeutiges ‚Sehr gut‘, und per Los wurden an drei der Mädchen schöne Preise verliehen. Das Feedback der Mädchen war durchwegs begeistert und einige zeigten sich interessiert, später als Samariterinnen Hilfe von Mensch zu Mensch leisten zu wollen.

 

Der Wiener Töchtertag ist eine Veranstaltung der Frauenstadträtin Mag. Sandra Frauenberger in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Wien und dem Wiener Stadtschulrat, organisiert von der Frauenabteilung der Stadt Wien (MA 57).