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Samariterbund präsentierte Smart Homes für selbstbestimmtes Altern

Im Burgenland erforscht der Samariterbund gemeinsam mit dem AIT Austrian Institute of Technology neue Assistenzsysteme für Seniorenwohnungen

Im Rahmen einer Pressekonferenz mit Landesrat Dr. Peter Rezar, Bürgermeister Josef Pfeiffer, Vertretern der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) und des AIT Austrian Institute of Technology sowie ASBÖ-Landesgeschäftsführer Wolfgang Dihanits wurden am 21. November neue Technologien für selbstbestimmtes Wohnen im Gemeindeamt Eltendorf präsentiert. Im Bereich des betreubaren Wohnens führt der Samariterbund im Burgenland unter dem Titel „Leichter Wohnen“ gemeinsam mit dem AIT Austrian Institute of Technology und weiteren Projektpartnern ein Pilotprojekt im Bereich Ambient Assisted Living (AAL oder umgebungsunterstütztes Wohnen) durch.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie aus Mitteln des benefit-Programms unterstützt und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Über 50 betreubare Wohneinheiten werden in diesem Rahmen mit verschiedenen AAL-Technologien ausgestattet.

"Uns ist es wichtig, älteren Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Wohnen zu ermöglichen. Daher ist es notwendig, eine moderne Wohnumgebung zu schaffen, die den Anforderungen von älteren Menschen gerecht wird“, betonte Landesrat Dr. Peter Rezar. „Bei der Pflege und Betreuung sind neue, innovative Ideen willkommen. Ich begrüße die Initiative hier im Bezirk Jennersdorf."

"Smart Homes werden in Zukunft zum gehobenen Lebensstandard zählen, die mehr Zeit für persönliche Betreuung ermöglichen. Deshalb möchten wir ein Referenzmodell in der ganzen Region schaffen und ein zukunftsträchtiges, wirtschaftliches Modell erarbeiten. Burgenland wird so vom ärmsten Bundesland zum Trendsetter", erklärte Wolfgang Dihanits, Landesgeschäftsführer des Samariterbundes Burgenland. "Die OSG hat in den letzten 10 Jahren schon in knapp 50 Gemeinden seniorengerechte Wohnprojekte realisiert. Die Wohnhausanlage in Eltendorf stellt durch die technische Ausstattung, die vor allem den Sicherheitsbedürfnissen dient, einen Meilenstein in der Entwicklung dar", stellte Dr. Alfred Kollar von der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) fest.

Das Austesten der einzelnen technischen Ansätze ist dabei nur ein kleiner Teil des Projekts. "Die große Frage ist, wie wird AAL von den älteren Menschen akzeptiert? Wie wird die Technik genutzt? Und welche Angebote helfen am besten?", fasste Dr. Johannes Kropf, Scientist des AIT Geschäftsfeldes Biomedical Systems, die Fragestellungen zusammen.

"Wir sind stolz, dass wir eine der ersten Gemeinden im Burgenland sind, wo diese neuen Technologien erforscht und in der Praxis getestet werden. Ich denke, wir leisten hier Pionierarbeit und in Zukunft werden Smart Homes zum selbstverständlichen Standard älterer Menschen gehören", begrüßte Bürgermeister Josef Pfeiffer den technischen Fortschritt in seiner Gemeinde.

Im Anschluss präsentierten die Bewohner Helga und Erich Ashauer sowie Frau Olga Gaal die neuen Technologien und erzählten aus der Praxis.

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