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1. Juli 2011 - Gleichenfeier Pflegekompetenzzentrum in Siegendorf

Bei der Präsentation des Pflegekompetenzzentrums Siegendorf am 1. Juli 2011 betonte Landtagspräsident Bürgermeister Gerhard Steier „die hervorragende Partnerschaft zwischen Gemeinde, Errichtergesellschaft, Land Burgenland und dem Samariterbund. Ganz besonders wichtig ist die Orientierung aller vier Beteiligten an den Bedürfnissen der älteren Generation“. Bürgermeister Steier freute sich auf die baldige Eröffnung des Hauses im Herbst, „in dem sich die Menschen wohl fühlen und das gut in die Gemeinde Siegendorf integriert ist“.

Der Einladung an der Gleichenfeier teilzunehmen folgt die Staffel Burgenland Nord mit ihren Vierbeinern gerne. Berührungsängste zwischen Hund und Mensch gab es keine und so konnte an diesem Nachmittag die Rettungshundearbeit vielen Interessierten im persönlichem Gespräch nähergebracht werden.

 

19. bis 22. Mai 2011 - Nationale Katastrophenhilfeübung in Walchsee/Tirol

Geübt wurde die Zusammenarbeit von Rettungseinheiten - vom erfahrenen Notarzt an der Unfallstelle über den Rettungshubschrauber bis hin zur Bergrettung. Zu den Herausforderungen gehören beispielsweise die Versorgung und Unterbringung von Personen sowie die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit im Falle einer Katastrophe. Mit dabei, die Rettungshundestaffel des Samariterbundes Tirol, sowie 3 Mitglieder der Rettungshundestaffel Burgenland Süd und 6 Mitglieder der Rettungshundestaffel Burgenland Nord.

Die Übung wurde in 11 Module eingeteilt, wobei die anwesenden Rettungshundestaffeln bei 5 Übungsmodulen zur Unterstützung angefordert wurden.

Übungsmodul 1:
Ort: Walchsee Ortsteil Winkel - Schlammlawine im Bereich Winkel. Verschüttung der Zufahrtsstraßen, Personen flüchten auf Hausdächer, zerstörte Brücke, einige flüchten in den Wald, Suche mit Hundestaffel, Bergung mit Hubschrauber oder mit Feuerwehr, Bergung aus steilem Gelände mit Bergrettung, Liegendbergungen Luft und Boden, Versorgung mit Trinkwasser/Essen etc., Wiederherstellung der Zufahrt.

Übungsmodul 4:
Ort: Bauhof Kurz - Murenabgang, Steinlawine, Verschüttetensuche, Bergung, Einrichtung einer SAN Hist, PKW mit Insassen verschüttet, Trümmerhunde, Verschüttetensuchgeräte.

Übungsmodul 5:
Ort: Walchsee - Vermisstensuche am Wasser (Nachtsuche), leerer PKW im Staubereich, 2 Personen im Bereich Walchsee vermisst, Suche und Bergung, Tauchereinsatz, Bootseinsatz, Hundestaffel.

Übungsmodul 7:
Ort: Walchsee Schule und Ottenalm - Evakuierung der Schule in Walchsee, Schulklasse vom Ausflug nicht zurückgekommen, Personensuche, Mantrailer, Handyortung.

Übungsmodul 8:
Ort: Walchsee Durchholzen - Liftbergung Durchholzen, Bergung von Personen vom Lift

Die gestellten Aufgaben konnten von den Rettungshundeteams zur vollsten Zufriedenheit erledigt werden. Da eine Katastrophenhilfeübung nicht nur aus Suchhundearbeit besteht wurde natürlich auch abseits der Übungen kräftig von den Staffelmitglieder der Hundestaffeln mit Hand angelegt. Es gab immer was zu tun...

Teilnehmende Organisationen:
Gemeinde Walchsee
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Bergrettung Kufstein
Bergwacht Kufstein
Freiwillige Feuerwehr Walchsee
Rotes Kreuz Kitzbühel
Rotes Kreuz Kufstein
Österreichisches Bundesheer
Österreichische Wasserrettung

Einsatzstärke: Insgesamt nahmen rund 250 Personen an der Übung teil.

8. Mai 2011 - Erste Hilfe Hund

Am 8. Mai 2011 stand für die Rettungshundestaffel Burgenland Nord "Erste Hilfe am Hund" am Programm. In regelmäßigen Abständen wird diese Ausbildung, genauso wie auch die Ausbildung "Erste Hilfe Mensch" absolviert. Die Schulung bestand aus mehreren Teilen und wurde von Tierärztin Mag. Birgit Ponweiser abgehalten. Im ersten Teil wurde Theoretisches gelehrt, im zweiten Teil stand dann die Praxis im Vordergrund. Probandin, Berner Sennenhündin Finessa, ließ alles geduldig über sich ergehen. Ein weiterer wichtiger Punkt war die sinnvolle Ausstattung bzw. Zusammenstellung einer "Hunde-Notfallapotheke". Mit einer Frage-Antwortrunde fand ein interessanter und lehrreicher Tag für die Rettungshundestaffel Burgenland Nord sein Ende.

16. April 2011 - Training mit ÖRHB Wien Nord

Die organisationsübergreifende funktionierende Zusammenarbeit ist eine wichtige Voraussetzung für rasches und effizientes Handeln im Ernstfall zum Wohl der vermissten Person. Deshalb ist es der Staffel Burgenland Nord sehr wichtig den Kontakt zu anderen Rettungshundestaffeln zu suchen und zu pflegen. Das gemeinsame Training und der daraus resultierende Erfahrungsaustausch sind wesentlicher Bestandteil der Staffelausbildung.

Das Team der Staffel Burgenland Nord fieberte diesem gemeinsamen Trainingstag mit Freude entgegen. Man traf sich am Morgen südwestlich von Wien und fuhr gemeinsam ins Trainingsgelände. Dort angekommen, wurden 2 Gruppen gebildet. Wobei die Staffelführung der ÖRHB Wien Nord die einsatzfähigen Hunde beider Staffeln trainierte. Die Hundeführergruppe mit den Junghunden wurde von ASB Staffelkommandantin Claudia Höttinger trainiert. In beiden  Gruppen wurde eifrig gearbeitet. Die Aufgaben und Übungen wurden zur vollsten Zufriedenheit erledigt. Ein schöner Trainingstag ging Abends zu Ende. Die Staffel Burgenland Nord bedankt sich für die Einladung und freut sich schon auf den vereinbarten Gegenbesuch.

9. April 2011 - Großübung in Strem

Am 9. April 2011 probten die Spürnasen des Samariterbundes im Pflegekompetenzzentrum Strem den Ernstfall. Wegen eines Brandes musste das Pflegezentrum evakuiert und mussten die BewohnerInnen gerettet werden. Neben der Hundestaffel waren auch die Feuerwehr und das Rote Kreuz im Einsatz. 'Die Zusammenarbeit aller Beteiligten verlief vorbildlich', resümierten die Einsatzleiter.

Es wurde angenommen, dass vier Personen vermisst sind. Es waren zehn Hunde im Einsatz, und die Abgängigen wurden schnell gefunden.  Bei der Übung waren 4 Mitglieder der Staffel Süd und 10 Mitglieder der Staffel Nord vertreten.

7. April 2011 - Einsatz Fischamend

Am 07.04.2011 um 08.30 Uhr erfolgte von der Polizei von Fischamend die Alarmierung zu einem Flächeneinsatz. Abgängig war eine 52jährige schwer depressive Frau aus Fischamend. Einsatzbesprechung war um 13.00 Uhr auf der FFW Fischamend.  Die abgängige Person ging öfters in das Augebiet von Fischamend walken und gab auch bekannt, dass sie in ihrem Leben keinen Sinn mehr sehe. Aufgrund dieser Tatsachen wurde das gesamte Augebiet von der Polizei inkl. Diensthundeführer, der freiwilligen Feuerwehr und der Hundestaffel des Samariterbundes Ebreichsdorf abgesucht.

Zur Verstärkung wurden die Hundestaffeln des Samariterbundes Burgenland angefordert. Ein eingesetzter Mantrailer der Hundestaffel Burgenland Süd verfolgte die eine Spur bis zum Damm im Augebiet. Danach verschwand die Spur in der Nähe des Wassers. Nach längerer Suche wurden nasse Kleidungsstücke am Donauufer aufgefunden, welche nach Rücksprache mit dem Ehemann der vermissten Person als die eigenen Kleidungsstücke identifiziert wurden. Der Mantrailer wurde an dieser Örtlichkeit nochmals angesetzt und konnte auch dort wieder die Spur der vermissten Person aufnehmen. Leider verlief auch diese Spur beim Wasser, woraufhin von der Polizei die Annahme bestätigt wurde, dass die Frau sich in die Donau gestürzt hat. Die Flächensuche wurde aufgrund dessen um 16.30 Uhr abgebrochen und die Polizei wird die Suche mit Leichenspürhunden am Wasser fortsetzen.

Leider konnte dieser Einsatz kein positives Ende nehmen und unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen.  Wir danken für die tolle Zusammenarbeit mit der Polizei Fischamend unter der Leitung von Postenkommandant CI Alfred KASPER, der FFW Fischamend und Umgebung und der Stadtgemeinde Fischamend und hoffen, dass diese Kooperation mit den Hundestaffeln des Samariterbundes noch lange andauern wird.

Folgende Einsatzkräfte waren vor Ort:
Polizei Fischamend
Polizei Flughafen mit Diensthunden
FF Fischamend
FF Kleinneusiedl
FF Schwadorf
FF Rauchenwarth
FF Maria Ellend
ASB Landesverband Niederösterreich – K-Zug Süd
ASB Hundestaffel Ebreichsdorf
ASB Hundestaffel Burgenland Nord
ASB Hundestaffel Burgenland Süd

 

16. November 2010 - Einladung zur Pressekonferenz "Helfer auf vier Pfoten

Vorführung der Rettungshundestaffel des Samariterbundes Burgenland in Weppersdorf

Am 16. November 2010 präsentiert der Samariterbund Burgenland das neue Team der Rettungshundestaffel im Pflegekompetenzzentrum Weppersdorf.

Unter der neuen Führung von Staffelkommandantin Claudia Höttinger ist der Samariterbund ab sofort auch im nördlichen Burgenland (Bezirke Eisenstadt, Mattersburg, Oberpullendorf und den Neusiedler Bezirk) in der Lage, innerhalb von kurzer Zeit mit der Suche nach vermissten, verschütteten oder anderweitig in Not geratenen Menschen zu beginnen. Die Suchtrupps können mit ihren Hunden in den Bereichen Flächen- und Trümmersuche eingesetzt werden, einen weiteren Schwerpunkt wird die Mantrailing-Ausbildung darstellen. Die zweite Staffel versorgt das südliche Gebiet des Burgenlandes (Bezirke Güssing, Jennersdorf und Oberwart). Damit ist im ganzen Burgenland eine optimale Eintreffzeit gegeben. Bei Großeinsätzen ist es selbstverständlich, dass beide Staffeln gemeinsam gezielt aktiv werden.
Im Rahmen der Pressekonferenz präsentieren die ehrenamtlichen HundeführerInnen und Hunde die breite Palette Ihres Könnens im Rahmen einer Vorführshow. Außerdem wird die neue Website der Rettungshundestaffel vorgestellt: rettungshunde.samariterbund.net/

Pressekonferenz "Helfer auf vier Pfoten - Rettungshunde beim
Samariterbund"

TeilnehmerInnen:

  • Dr. Peter Rezar, Soziallandesrat
  • Josef Paul Habeler, Präsident Samariterbund Burgenland
  • Mag. Wolfgang Dihanits, Geschäftsführer Samariterbund Burgenland
  • Staffelmitglieder mit den Rettungshunden


Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich
willkommen! Für Film- und Fotogelegenheiten ist gesorgt.

Datum: 16.11.2010, um 09:00 Uhr
Ort: Pflegekompetenzzentrum Weppersdorf
Hauptstraße 57, 7331 Weppersdorf