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Suche nach abgestürzter Person


Die ASB NÖ Rettungshundestaffel Ebreichsdorf wurde am 5.7.2012 gegen 14 Uhr zu einem Sucheinsatz nach Marktl bei Lilienfeld alarmiert. Eine Anwohnerin hatte beobachtet, wie ein Mann von einem Felsen im Bereich der sogenannten „Elisenhöhe“ gestürzt war. Eine andere Zeugin hat zur selben Zeit Hilferufe wahrgenommen.

Über die Rettungsleitstelle „144 Notruf NÖ“ wurde zunächst die örtliche Polizei inkl. einem Alpinpolizisten, die Bergrettung Lilienfeld und der Rettungshubschrauber Christophorus 15 entsandt.

Zunächst fand sich am oberen Ende des Felsen ein Fußabdruck und eine Abbruchstelle. Am unteren Ende des steilen Hanges wurden frisch abgebrochene Felsstücke und frisch angebrochene Äste gefunden. Diese Indizien waren zumindest ein Beweis für einen Felsabbruch.

Nachdem die Suche auch mit Unterstützung eines Polizeidiensthundeführers ergebnislos blieb, wurde Großalarm für die Rettungshundestaffeln gegeben.

Es wurden die Hundestaffeln des Roten Kreuzes, der ÖHU, der Rettungshunde NÖ und des ASB NÖ alarmiert.

Die unmittelbar durch das Gebiet verlaufende Bahnlinie nach Lilienfeld wurde während des Einsatzes gesperrt, um die KollegInnen und die Suchhunde nicht zu gefährden.
Um 16 Uhr traf die Einsatzleitung des ASB vor Ort ein, fast gleichzeitig mit der ersten Hundeführerin. Zu diesem Zeitpunkt waren schon einige Suchtrupps mit kürzerer Anfahrtszeit im unwegsamen Gelände unterwegs.

Insgesamt erreichte die ASB NÖ Rettungshundestaffel Ebreichsdorf eine Einsatzstärke von 7 HundeführerInnen und 2 Personen der Einsatzleitung. Für die Verpflegung sorgte ein RTW des ortsansässigen ASB.

Der Einsatz wurde seitens der Polizei um 18.03 Uhr ergebnislos abgebrochen, da es keine weiteren Hinweise auf eine Person im Suchgebiet gab. Es wurden auch keine Blutspuren oder Kleidungsstücke gefunden.

Bilder: Christian Wenk