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Freitag 04.10. und Samstag 05.10.2013 - Einsatz in Klein St.Paul im Görtschitztal


Freitag den 04.10.2013 um 15:05 Uhr erreichte uns die Alarmierung der LAWZ zu einer Suchaktion nach Klein St.Paul im Görtschitztal, nach einen abgängigen 63-jährigen Mann aus Dullberg.

14 HundeführerInnen mit 16 Einsatzhunden, davon 3 Mantrail-Hunde, machten sich sofort auf den Weg in das Einsatzgebiet nach Dullberg, Gemeinde Klein St.Paul, Bezirk St.Veit an der Glan.

Bis zum Einbruch der Dunkelheit wurde, gemeinsam mit Angehörigen der Feuerwehren von Klein St.Paul, Wietung und Eberstein, der AEG-Gruppe der Polizei mit Diensthundeführern und den Hubschrauber mit Wärmebildkamera, wie auch von der ÖRHB, nach den Abgängigen gesucht.

Bei Einbruch der Dunkelheit musste die Suche aus Sicherheitsgründen abgebrochen werden.

Die Suche wurde fortgesetzt am Samstag den 05.06.2013 mit Angehörigen der örtlichen Polizei (AEG, Diensthundeführer), Angehörigen der Feuerwehren aus Klein St.Paul, Wieting und Eberstein, der Bergrettung und der ÖRHB.

Von der Staffel Kärnten und der Staffel Stubenberg/Steiermark wurden 23 HundeführerInnen mit 26 Einsatzhunden zum Einsatz gestellt.

Weiter war von uns ein Mantrail Team von der Samariterbund Rettungshundestaffel Tirol, INBTI Instructorin Gundula Czappek mit Mantrail Hund Arthus, INBTI Mantrail Einsatzhelfer und Notfallsanitäter Gerhard Czappek, angefordert worden.

Die Mantrail Teams von Tirol und Kärnten (HF Barbara Samonig mit Mantrail Hund Mia) haben Einsatzbeteiligten und den HundeführerInnen mit ihren Flächenabsuchhunden das Suchgebiet vorgegeben. Von der Einsatzleitung wurden die Suchmannschaften und Suchgebiete eingeteilt.

Am Samstag ca gegen 13:55 Uhr konnte die Suche erfolgreich beendet werden. Der Abgängige wurde geschwächt, aber unverletzt und ansprechbar, vom Suchteam Fritz Puckl von der Feuerwehr Wietung und unseren Flächenabsuchhund "Rusty", Hundeführerin Silvia Zuschnig, neben der Straße in einen Graben liegend, aufgefunden. Er wurde von Angehörigen der Feuerwehr geborgen und von der Rettung in das Klinikum Klagenfurt gebracht.

Laut Spurenanalyse dürfte der Mann inmitten des unwegsamen und von Gestrüpp zugewachsenen Geländes gestürzt sein. Er konnte sich nicht mehr selbst befreien.

Auf Grund der schnellen Verständigung und dem guten Zusammenarbeiten aller Einsatzkräfte konnte der Abgängige aufgefunden werden.

Wir bedanken uns für die Einsatzanforderung und der guten kamerdschaftlichen Zusammenarbeit.

Ein Danke auch an die HundeführerInnen von der Staffel Stubenberg/Steiermark und vor allem an das Mantrail Team Tirol für die sofortige Einsatzbereitschaft.

Fotos: Samariterbund Rettungshundestaffel Kärnten