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START INS JAHR 2012 - RÜCKBLICK 2011


Liebe Freunde und Gönner der Samariterbund Rettungshundestaffel Kärnten.

Sehr geehrte Geschäftsleitung.

 

Am Freitag den 30.12.2011 haben wir uns im Krumpendorferhof in Krumpendorf am Wörthersee zu unserer letzten Staffelsitzung in diesem Jahr eingefunden.

Alle Jahre wieder kommt nicht nur die Weihnachtszeit, Silvester und das neue Jahr. Es kommt auch der Rückblick auf das abgelaufene Jahr. Welcher Zeitpunkt wäre wohl besser als die letzten Tage des Jahres, um einen Blick zurück zu machen und die eingetretenen Ereignisse mit etwas Abstand noch einmal zu betrachten.

 

Für uns hat das Jahr 2011 eine große positive Veränderung gebracht.

Am 12. März 2011 wurde die Samariterbund Rettungshundestaffel Kärnten ins Leben gerufen und seit diesem Zeitpunkt gehen wir für den Samariterbund in den Einsatz. 

Der derzeitige aktuelle Stand unserer Staffel:

15 HundeführerInnen mit 17 Hunden

2 Einsatz- und Trainingshelfer

2 Jugendhelfer

Unsere Hunde sind und werden für die Flächensuche, Trümmersuche und Mantrail Suche ausgebildet.

 

Zum Jahresende haben sich auch einige personelle Veränderungen ergeben. Zwei unserer HundeführerInnen haben sich beruflich wie auch privat verändert und ihren Wohnsitz sowie Werdegang nach Graz verlegt.

Eine unserer Hundeführerin muss, auf Grund von Verletzungen ihrer beiden Hunde, vorläufig längere Zeit pausieren.

 

Im Jahr 2011 haben wir für Einsätze, für das Training, für Öffentlichkeitsarbeiten in Senioren- und Pflegeheimen, Schulen, Kindergärten, Sicherheitstagen, Kindersicherheitsolympiaden, Sokibe und bei vielen anderen öffentlichen Veranstaltungen an die 5500 Stunden aufgewendet.

Mit eigenen Fahrzeugen, auf eigene Kosten, wurden an die 50000 km zurück gelegt.

 

Wir wurden von der LandesAlarmWarnZentrale (LAWZ), von Polizeidienststellen und Behörden zu 17 Sucheinsätzen, nach vermissten Personen, angefordert.

In den meisten Fällen konnten diese Personen, in sehr guter kameradschaftlicher Zusammenarbeit mit anderen Einsatzeinheiten von der Polizei, Bergrettung, Wasserrettung und den Feuerwehren, unverletzt aufgefunden werden.

In zwei Fällen konnten die Abgängigen leider nur mehr tot aufgefunden werden.

Die Suchaktion nach einer als abgängig gemeldeten Urlauberin aus Wien blieb bis heute ohne Erfolg.

 

Für uns ein schöner und erfolgreicher Einsatz war am Freitag den 23.12.2011.

Um 17:05 Uhr erreichte uns die Einsatzanforderung der LAWZ, dass eine 69-jährige Frau in Moosburg, Bezirk Klagenfurt-Land, abgängig sei. Neben anderen Einsatzeinheiten trafen innerhalb kürzester Zeit 8 HundeführerInnen und 2 EinsatzhelferInnen unserer Staffel am Einsatzort ein.

Nach ca einer einstündigen Suche konnte die Abgängige von unserem Mantrail Team, bestehend aus Christian Falle und seinem Australian Shepherd Rüden "Benji", der Notfallsanitäterin Michaela Lesjak und der Einsatzhelferin Steffi Gaube, leicht unterkühlt, in Windischbach, bei einem unbewohnten Haus aufgefunden und zur Einsatzleitung gebracht werden.

 

Im Einsatz standen 7 Feuerwehren mit 51 Mann, die Bergrettung mit 30 Mitgliedern und mehrern HundeführerInnen, die alpine Einsatzgruppe der Polizei, Polizeidiensthundeführer, die ÖRHB mit 6 HundeführerInnen sowie unsere Staffel mit 8 HundeführerInnen und 2 EinsatzhelferInnen.

 

Ein kleiner Vorschau auf 2012:

Da stehen bereits viele vorgegebene Termine am Programm.

Geplante Einsatzübungen in Tirol, der Steiermark und Slowenien.

Im Herbst eine Trainingswoche, mit einer italienischen Hundestaffel, in Italien.

Sehr viele Öffentlichkeitsarbeiten.

Und natürlich das Training in der Fläche, Trümmer und Mantrail sowie interne Einsatzübungen.

 

Ich sageDANKE

 

an alle unsere HundeführerInnen, EinsatzhelferInnen und an die JugendhelferInnen für die von ihnen im Jahre 2011 geleistete Arbeit. Danke, ihr seid eine Super Truppe.

 

an unsere Prokuristin Jutta Sandrieser mit ihrem Team für die uns zugekommenen Unterstützungen.

 

an die Geschäftsführung Gerhard Czappek und Mag. Wolfgang Dihanits. Danke, ihr ward immer für uns und unser Belange da.

 

an alle unsere Freunde und Gönner, an die Behörden, an das Landespolizeikommando Kärnten, an die Bergrettung, an die Wasserrettung, an alle Kameraden der Feuerwehren, an die Kärntner Jägerschaft, an die Wald- und Grundstücksbesitzer, die uns immer wieder unterstützt haben.

 

DANKE für die gute Zusammenarbeit bei den gemeinsam geleisteten Einsätzen.

 

Franz Blatnik

Landesrettungshundereferent

Staffelkommandant der Samariterbund

Rettungshundestaffel Kärnten