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15. Jänner 2012 - Chika sucht nicht mehr

Walter und Chika

"Für die Welt warst du irgendein Hund, aber für deinen Hundeführer warst du die ganze Welt" (frei abgewandelt für den Hundehimmel nach Erich Fried)

 

Unser fröhlich quirliges Labradormädchen sucht nicht mehr....

Nach drei Operationen in sechs Wochen zwischen ständigem Hoffen und Bangen von uns allen hat die tapfere kleine Chika gemeinsam mit ihrem Herrchen Walter den Kampf gegen das Leiden verloren.

Heute Früh musste sie eingeschläfert werden - ein wirklich schmerzlicher Verlust vor allem für Walter, aber auch die gesamte Tiroler Hundestaffel.

 

 

 

06. bis 08. Jänner 2012 - Alarmbereitschaft für unsere Tiroler Lawinenhunde

Lilo wartet auf ihren Einsatz

Auf Grund der außergewöhnlich kritischen Schneelage sowie weiterer angesagter starker Schneefälle mit gefährlichem Wind an diesem verlängerten Wochenende, wurden unsere beiden Lawinenhundeteams für drei Tage durch eine Anfrage der Bergwacht für das Oberland  in Alarmbereitschaft versetzt.

Diese endete für die beiden ASB- Hundestaffelteams Michael Biedner mit Charly sowie Renè Deubelbeiss mit Lilo  erst wieder am Sonntag, als sich die allgemeine Lawinensituation schön langsam etwas zu entspannen  begann.

 

 

 

17. bis 18. Dezember 2011 - Workshop Mantrailing München

 

Kurz vor Weihnachten erhielten unsere zwei geprüften Mantrailteams  die wirklich einmalig tolle Gelegenheit,  mit ihren Einsatzhunden einen Workshop Mantrailing bei Stefan Friedriszik und Co- Trainerin Gabi Malisch in München zu besuchen. Carolin Franz mit Samy und Gundula Czappek mit Arthus nahmen mit Erfolg daran teil. Vermittelte  Inhalte waren unter anderem Startsequenzen, Geruchspool, Einsatztaktik an Kreuzungen und Barrieretrail.

Geübt wurde am ersten Tag im Englischen Garten in Parkgelände, am zweiten Tag dazu völlig gegensätzlich im Stadt- und U-Bahnbereich. Die Teilnehmer setzten sich aus den deutschen Johannitern, einem Schweizer und uns Tirolern zusammen.

Stefan  Friedriszik ist hauptamtlicher Hundeführer beim ASB Erft- Düren, mit ca. 300 Einsätzen im Jahr, zertifizierter Mantrailing Instructor der National Police Bloodhound Association, auch in der Schweiz, sowie Mantrailprüfer im ASB Deutschland. Gabi und Stefan arbeiten auch bei Mantrailing Competence, einem Zentrum zur Aus- und Weiterbildung von Mantrailteams im Rettungsdienst.

Man kann sich vorstellen, dass wir von so erfahrenen Lehrern mit unseren Hunden nur profitieren konnten!

Auch der Erfahrungsaustausch der restlichen Gruppenmitglieder untereinander während der unterschiedlichen Trails bzw. bei der Nachbesprechung war lehrreich und freundschaftlich. Die Teilnehmer waren sehr harmonisch ausgesucht worden und jeder holte wirklich alles aus seinem Hund und sich selbst heraus! Und einen Trail zu gehen ist  für jedes Team wahrhaftig weit entfernt von einem normalen Spaziergang!

Ein riesiges DANKESCHÖN an Stefan und Gabi! Wir freuen uns schon sehr auf das nächste Treffen!

29.September bis 02.Oktober 2011 - Riesenerfolg des ersten Tiroler Rettungshundecamps

Großes Lob aller Teilnehmer gab es für die Tiroler Rettungshundestaffel anlässlich der Abschlussbesprechung des viertägigen Trainingscamps in der Wildschönau. Allen voran galt der Dank dem Trainingsleiter und Hauptorganisator Rene Deubelbeiss, der alles bis aufs kleinste Detail geplant hatte.

Das Trainingscamp war speziell für Flächensuchhunde und Mantrailer ausgerichtet. Anreise war am Donnerstag bis 17.00 Uhr, danach Kennenlernen und bereits Besprechung und Einteilung für die kommenden Tage. 30 Teams aus den verschiedensten Bundesländern waren der Einladung nach Tirol gefolgt.  Zum ersten Mal wurde ein Mantrailingseminar in Theorie und Praxis angeboten, das von Gundula Czappek geleitet wurde. Parallel dazu trainierten bunt zusammengemischte Gruppen mit ihren Flächensuchhunden   im wunderschönen Gebiet rund um die Schönangeralm. Am Freitag und Samstag Abend wurden dann noch eigens Nachtübungen durchgeführt.
Damit der Spaß nicht zu kurz kam, konnten sich die Teams an einem Geschicklichkeitsbewerb messen. Die Siegerin, eine Kärntner Hundeführerin, erhielt als Preis einen Gutschein für einen Paragleit-Tandemflug überreicht, den sie am Samstag Nachmittag bereits einlösen durfte.

Von der Bergstation der Markbachjochbahn konnte dann die gesamte  Mannschaft den Tandemflug beobachten und gleichzeitig wurde mit den Hunden die Seilbahnfahrt trainiert. Diese wurde von der Wildschönauer Bergbahn spendiert. Die meisten Teams wanderten dann zu Fuß wieder ins Tal.
Alle Tage waren geprägt vom herrlichsten Spätsommerwetter, das sicherlich auch zur blendenden Stimmung im Camp beigetragen hatte. "Besonders bezeichnend war die Disziplin der Teilnehmer", verriet Rene Deubelbeiss, der am Sonntag sichtlich geschafft aber auch überglücklich war, dass alles reibungslos über die Bühne ging.

 

 

 

19. bis 22. Mai 2011 - Nationale Katastrophenhilfeübung in Walchsee/Tirol

Geübt wurde die Zusammenarbeit von Rettungseinheiten - vom erfahrenen Notarzt an der Unfallstelle über den Rettungshubschrauber bis hin zur Bergrettung. Zu den Herausforderungen gehören beispielsweise die Versorgung und Unterbringung von Personen sowie die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit im Falle einer Katastrophe. Mit dabei, die Rettungshundestaffel des Samariterbundes Tirol, sowie 3 Mitglieder der Rettungshundestaffel Burgenland Süd und 6 Mitglieder der Rettungshundestaffel Burgenland Nord.

Die Übung wurde in 11 Module eingeteilt, wobei die anwesenden Rettungshundestaffeln bei 5 Übungsmodulen zur Unterstützung angefordert wurden.

Übungsmodul 1:
Ort: Walchsee Ortsteil Winkel - Schlammlawine im Bereich Winkel. Verschüttung der Zufahrtsstraßen, Personen flüchten auf Hausdächer, zerstörte Brücke, einige flüchten in den Wald, Suche mit Hundestaffel, Bergung mit Hubschrauber oder mit Feuerwehr, Bergung aus steilem Gelände mit Bergrettung, Liegendbergungen Luft und Boden, Versorgung mit Trinkwasser/Essen etc., Wiederherstellung der Zufahrt.

Übungsmodul 4:
Ort: Bauhof Kurz - Murenabgang, Steinlawine, Verschüttetensuche, Bergung, Einrichtung einer SAN Hist, PKW mit Insassen verschüttet, Trümmerhunde, Verschüttetensuchgeräte.

Übungsmodul 5:
Ort: Walchsee - Vermisstensuche am Wasser (Nachtsuche), leerer PKW im Staubereich, 2 Personen im Bereich Walchsee vermisst, Suche und Bergung, Tauchereinsatz, Bootseinsatz, Hundestaffel.

Übungsmodul 7:
Ort: Walchsee Schule und Ottenalm - Evakuierung der Schule in Walchsee, Schulklasse vom Ausflug nicht zurückgekommen, Personensuche, Mantrailer, Handyortung.

Übungsmodul 8:
Ort: Walchsee Durchholzen - Liftbergung Durchholzen, Bergung von Personen vom Lift

Die gestellten Aufgaben konnten von den Rettungshundeteams zur vollsten Zufriedenheit erledigt werden. Da eine Katastrophenhilfeübung nicht nur aus Suchhundearbeit besteht wurde natürlich auch abseits der Übungen kräftig von den Staffelmitglieder der Hundestaffeln mit Hand angelegt. Es gab immer was zu tun...

Teilnehmende Organisationen:
Gemeinde Walchsee
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
Bergrettung Kufstein
Bergwacht Kufstein
Freiwillige Feuerwehr Walchsee
Rotes Kreuz Kitzbühel
Rotes Kreuz Kufstein
Österreichisches Bundesheer
Österreichische Wasserrettung

Einsatzstärke: Insgesamt nahmen rund 250 Personen an der Übung teil.

 

 

 

 

 



April 2011 - Öffentlichkeitsarbeit im Krankenhaus Kufstein

Über das ganze Jahr verteilt besuchen immer wieder  Kindergartengruppen oder Schulklassen im Rahmen einer Exkursion die Unfallambulanz des öffentlichen Krankenhauses  der Stadt Kufstein. Dabei werden wir regelmäßig gebeten, mit einem Teil unserer Hunde eine kleine Vorführung ihres Könnens zu machen. Das heißt für uns eine je nach Wetterlage geeignete Auswahl von Geräten, kurze  Verbellübungen und  kindergerechte Suchen im Außengelände des Krankenhauses.

Beendet wird das bunte Programm regelmäßig mit liebevollen Streicheleinheiten für unsere braven Vierbeiner, bei denen jedes Kind das erste sein möchte und die Augen nur so um die Wette strahlen.

08.März 2011 - "Arthus" findet vermisstes Urlauberkind

Verzweifelt sucht ein deutsches Ehepaar ihr behindertes, achtjähriges Kind, nachdem es - beaufsichtigt von der Großmutter- in einem unbeobachteten Moment aus dem Ferienhaus in Niederau ausreißt. Während der Suche treffen die Eheleute auf einen ASB-Rettungswagen, dessen Fahrer (Stefan Unterer) sofort Kontakt mit der Leitstelle aufnimmt. Während Robert Lauf die Hundestaffel alarmiert, wird Gundi mit ihrem "Arthus" als Vorauskommando sofort losgeschickt. Ebenso wird die Polizei alarmiert.


Am Einsatzort eingetroffen gibt die RTW Besatzung kurze Informationen an das Suchteam, danach kommen die Eltern dazu und erzählen, dass Julian schwer behindert sei und noch nie alleine unterwegs gewesen sei. Er könne nicht sprechen, sich auch nicht irgendwie artikulieren. Die Terrassentüre sei offen gestanden und da wird er sich wohl in dem Moment, als sich die Oma um die jüngere Schwester kümmerte, davongelaufen sein. Seine Eltern sind zu diesem Zeitpunkt in Niederau beim Schifahren.
Wie schon hundertmal trainiert beginnt nun die Mantrailersuche. Das schon bereitgelegte Kleidungsstück des Jungen wird in einen Sack verpackt, alle, die mit dem Kleidungsstück in Berührung gekommen sind, stellen sich auf, damit "Arthus" weiß, wen er nicht suchen muss.

"Arthus" nimmt sofort die Spur auf, die -wie von der Großmutter vermutet- bei der Terrassentür beginnt, durch den Nachbarsgarten führt, runter zur Straße und dann nach rechts den Weg entlang. Bis zu einem verlassenen Haus - dort "erschnüffelt" er den Buben kauernd vor dem Haus. Die Mutter, die weinend die Suche mitverfolgt hat, umarmt den Kleinen und danach sofort den Hund, dem die Suche offensichtlich Spaß gemacht hat - so wie im Training halt.

Der Dank gilt der gesamten Hundestaffel, die genau für solche Einsätze stets bereit ist.

 

 

Jänner 2011 - Lawinenausbildung bei der Bergrettung Oberösterreich

Zwei mutige Hundeführer unserer Tiroler Suchhundestaffel, Michael Biedner und René Deubelbeiss, nahmen mit ihren Hunden Charly und Lilo in der Kaserne Oberfeld unter Leitung von Lorenz Tragatschnig an ihrem ersten Lawinenkurs teil. Bei Temperaturen um  minus 20 Grad und  Windgeschwindigkeiten bis zu 90km/h vier Meter tiefe Löcher in den Schnee zu graben verlangte den Teams einiges an Kondition und Ausdauer ab. Wirklich nichts für Memmen!

Ein eigens angereistes Filmteam von „Hund-Katze-Maus“ filmte über zwei Tage hinweg die Teilnehmer.

Zum Glück lachte am dritten Tag endlich die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Neben der Lawinenausbildung wurde zusätzlich für besonders eifrige Teilnehmer, welche die Arme noch heben konnten, ein Kletterkurs angeboten.

Gelehrt und geübt wurden beim Lawinenkurs  die richtige Suchstrategie, Verbellarbeit und das Sondieren bei Lawinenabgängen.

Es war zwar für Hunde und Hundeführer ganz schön anstrengend, hat aber allen Riesenspaß gemacht und bedeutete für unsere Teams vor allem eine tolle Zusatzausbildung. Danke an die Bergrettung Oberösterreich, dass die Tiroler ASB-Hundestaffel teilnehmen durfte!