Photovoltaik in den Pflegekompetenzzentren
Nachhaltigkeit endet beim Samariterbund nicht im Garten – sie reicht bis aufs Dach. In mehreren Pflegekompetenzzentren wird aktiv Strom aus Sonnenenergie gewonnen. Mit dem gezielten Ausbau von Photovoltaikanlagen (PV) investiert der Samariterbund konsequent in Klimaschutz, Energieunabhängigkeit und regionale Wertschöpfung. Ein zentraler Meilenstein ist die bislang größte PV-Anlage des Samariterbundes im Pflegekompetenzzentrum Kaindorf (Steiermark). Die Anlage mit einer Leistung von 129,15 kWp erzeugt jährlich rund 149.000 kWh Strom und deckt damit über die Hälfte des Eigenstrombedarfs am Standort Kaindorf. Die technische Auslegung ist auf eine hohe Eigenverbrauchsquote abgestimmt und trägt wesentlich zur Reduktion von CO₂-Emissionen bei.
Energieversorgung im Überblick: Mehr als 20 Prozent des Strombedarfs wird bereits durch eigene Photovoltaikanlagen gedeckt. Der Ausbau erneuerbarer Energie wird konsequent vorangetrieben, um die Abhängigkeit von externen Energiequellen weiter zu reduzieren.
Ausbau an weiteren Standorten
Auch an weiteren Standorten wurden Anlagen errichtet: Im Pflegekompetenzzentrum Weppersdorf wurde eine Anlage mit 77 kWp errichtet. Auch in den Pflegekompetenzzentren Schandorf, Großpetersdorf, Olbendorf und auch in Wiener Neustadt wird auf nachhaltige Energiegewinnung gesetzt. Ziel ist es, die Eigenstromerzeugung in den Pflegekompetenzzentren in den kommenden Jahren schrittweise zu steigern und mittels einer bundesländerübergreifenden Energiegemeinschaft effizient zu nutzen. Der gewonnene Strom soll verstärkt standortübergreifend genutzt werden, um Synergien zu schaffen und die Energieeffizienz weiter zu erhöhen.
Energiegemeinschaften und E-Mobilität
Damit einhergehend wird auch die Flotte der E-Fahrzeuge ausgebaut, um auch CO2-neutral ressourcenschonend häuserübergreifend unterwegs sein zu können. Die Nachhaltigkeitsmaßnahmen orientieren sich an den Prinzipien des UN Global Compact sowie an den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen. Klima-, Umwelt- und Artenschutz sind fest in der Organisationskultur verankert und werden von den Mitarbeiter:innen aktiv mitgetragen. Mit starken regionalen Partner:innen werden der Ausbau erneuerbarer Energie, die Förderung von E-Mobilität und die Bildung von Energiegemeinschaften weiter vorangetrieben.